Praxisangebote

In meine Praxis kommen Patienten mit chirurgischen und orthopädischen Erkrankungen, mit Beschwerden am Bewegungsapparat, dem Rücken, den großen Gelenken oder den Füßen und um Anliegen im Zusammenhang mit Operationen oder Stress- oder Erschöpfungssymptomen zu klären.

Grundlage jeder Behandlung ist eine ausführliche Anamnese und eine körperliche Untersuchung, die eine funktionale Haltungs- und Bewegungsanalyse einschließt sowie deren Erörterung. Wenn Sie als Patient zu mir kommen, ist es mir wichtig, Ihnen Zeit zu geben, Ihre Beobachtungen, Ihre Anliegen und Ihre Sorgen zu formulieren und mit Ihnen Zusammenhänge zu besprechen, Fragen nachzugehen und herauszufinden, was Sie unterstützen könnte. Um ein möglichst genaues Bild zu erlangen, bitte ich Patienten manchmal, einen Schmerzfragebogen auszufüllen.

Ich berate Sie umfassend und bespreche mit Ihnen verschiedene Therapiemöglichkeiten, so dass Sie Ihre Entscheidungen treffen können. Gegebenenfalls veranlasse ich zusätzliche Untersuchungen wie Sonographie, Röntgen oder MRT (Magnetresonanztomographie).

Fußsprechstunde

Fußbeschwerden verstehen

FussSprechstunde-237Füße tragen den ganzen Körper auf relativ kleinen Flächen, ein Leben lang. Sie sind ein wichtiger Teil unserer Mobilität, Trittsicherheit und Balance. Zahlreiche Knochen, Bänder und Muskeln stabilisieren ihre dynamische Gewölbekonstruktion, und das stets anpassungs- und lernfähige zentrale Nervensystem ermöglicht die Koordination des ganzen Menschen beim Stehen, Laufen, Springen oder Tanzen. Fußbeschwerden – in Bewegung, im Stand, manchmal sogar in Ruhe – stehen oft in Zusammenhang mit der Bewegungsorganisation des ganzen Körpers und können individuell sehr verschieden sein. Prävention und Therapie gehen Hand in Hand.

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 Die Fußsprechstunde richtet sich an Patienten mit verschiedensten Schmerzen, Fußbeschwerden oder Veränderungen an den Füßen, deren Gelenken, dem vorderen Teil des Fußes, den Zehen oder der Ferse. Senk-, Knick-, Spreizfuß, Hallux valgus, Krallenzehen oder Fersensporn werden thematisiert und auch in Bezug zu den Knie- und Hüftgelenken und der Aufrichtung des Körpers untersucht. Das braucht Zeit, für eine Konsultation setze ich eine gute Stunde an.

Wie werden Fußbeschwerden behandelt?

 Die Fußsprechstunde beinhaltet eine ausführliche und für Sie nachvollziehbare funktionale Haltungs- und Bewegungsuntersuchung. Sie ist die Grundlage für die individuelle Beratung zu nichtoperativen und selten operativen Behandlungsmöglichkeiten.

Ich stelle Ihnen verschiedene Möglichkeiten der Einlagenversorgung vor, etwa sensomotorische Einlagen und differenzierte Sport- und Alltagseinlagen und unterstütze Sie im Kontakt mit qualifizierten Orthopädiehandwerkern.

Effizienter Ansatz: die Spiraldynamik

Einen effizienten physiotherapeutischen Behandlungsansatz bietet die „Spiraldynamik“. Mit einem klaren funktionalen Therapiekonzept wird nicht nur am Fuß direkt gearbeitet, sondern ebenso an der Fußkoordination und dem Abrollen in Verbindung mit den Beinachsen, den Hüftgelenken und der Aufrichtung entlang des Rückens. Oft ist gezieltes Muskeltraining sinnvoll, ebenso wie die Verankerung kleiner Übungen im Alltag. Die Behandlung erfolgt im Dialog mit in der Spiraldynamik speziell ausgebildeten, erfahrenen Physiotherapeutinnen.

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Operationsvorbereitung

Eine gute Vorbereitung stärkt

Niemand lässt sich gerne operieren, medizinische Eingriffe lösen oft Unsicherheit, Angespanntheit oder Angst aus. Narkosen sind heutzutage sehr sicher und beinhalten dennoch, in einen tiefen Schlaf zu gehen, dem Narkosearzt zu vertrauen und danach wieder Orientierung zu finden, der ganze Körper, das autonome vegetative Nervensystem reagiert.

Viele Operationen sind geplant und man kann Wichtiges vorher klären und sich darauf vorbereiten, um orientiert, ruhig und gestärkt hineinzugehen und so wieder aufzuwachen.

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Wenn Ihnen eine Operation bevorsteht und Sie sich fragen, was auf Sie zukommt und was Ihnen gut täte, was noch fehlt und was Ihnen bereits klar ist, biete ich Ihnen in Einzelsitzungen die Möglichkeit an, dem nachzugehen.

Ich berate Sie mit chirurgischem und anästhesiologischem Fachwissen und unterstütze Sie, Aufmerksamkeit für Ihre persönlichen Reaktionsweisen zu entwickeln, Ressourcen zu aktivieren und zu Sicherheit zu finden. Schwierige Vorerfahrungen können bearbeitet werden und Sie erfahren Möglichkeiten der Selbstberuhigung.

Methodisch arbeite ich mit Ihnen zur Operationsvorbereitung mit Somatic Experiencing. Ich unterstütze Sie, beobachtend, achtsam spürend und gut informiert, Spannungen abzubauen und den Prozess der Selbstregulation in Gang zu bringen.

Eine Einzelsitzung dauert 60 Minuten.

Mehr zu Somatic Experiencing erfahren Sie hier.

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Patientenverfügung

Was medizinisch getan und was nicht getan werden soll, wenn Sie sich nicht mehr äußern können

Es ist nicht leicht über das Lebensende zu reden. Vielleicht haben Sie dennoch schon einmal darüber nachgedacht oder in der Familie oder mit Freunden darüber gesprochen, was geschehen möge, wenn Sie durch einen Unfall, eine körperliche oder geistige Erkrankung nicht mehr in der Lage wären, selbst über Ihre medizinische Behandlung zu entscheiden. Vielleicht haben Sie Ihre persönlichen Vorstellungen erspürt und über Werte nachgedacht, die Ihrem Leben oder einem guten Lebensende entsprechen könnten.

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In einer Patientenverfügung legen Sie fest, wie Sie medizinisch versorgt werden möchten, wenn Sie sich dazu nicht mehr äußern können und schlagen eine Vertrauensperson vor, die Ihren Willen vertreten kann. Gesetzlich ist kein Notar erforderlich, Ihr Wille ist rechtlich bindend und wird vom behandelnden Ärzteteam respektiert. Für Ihre Angehörigen kann eine Patientenverfügung Orientierung und Mitwissen über Ihre Wünsche bedeuten, wenn Sie Ihnen darin eine entsprechende Vollmacht erteilen, werden Sie sich in ihrem Sinne für Sie einsetzen können.

Patientenverfügungen sollen die Selbstbestimmtheit eines Menschen gewährleisten. Der technische und medizinische Fortschritt ermöglicht hochtechnisierte, langwierige Behandlungen auch sehr kranker und betagter Patienten auf Intensivstationen. Unfälle oder schwere Schädigungen des Gehirns können das selbstbestimmte Leben eines Menschen plötzlich radikal einschränken, durch Demenzerkrankungen können Menschen in den Möglichkeiten ihrer Willensäußerung schwer beeinträchtigt sein.

Es gibt vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und von der Verbraucherzentrale gutes Informationsmaterial zur Patientenverfügung, deren Vorlagen Grundlagen bieten, jedoch nicht individuell sein können und Intensivtherapie nicht explizit benennen. Während meiner langjährigen Tätigkeit auf der Intensivstation bis Januar 2016 habe ich viele Grenzsituationen erlebt und kann Sie dahingehend kompetent beraten. Das Formulieren einer persönlichen Patientenverfügung erfordert, sich ein Stück weit vorzustellen, was gut wäre, wen man gern an der Seite hätte, wovor man Angst hat und was beruhigt, es beinhaltet, dahin spüren, wo es so schwer und unvorstellbar ist. Es ist gut, dies nicht allein zu tun.

Ich biete Ihnen eine einfühlsame Begleitung und Formulierungshilfen an, Fragen, die Sie im Zusammenhang mit medizinischen Aspekten in Bezug auf das Lebensende bewegen, werden in ruhiger Atmosphäre besprochen. Sie sollten sich ausreichend Zeit für Ihre Entscheidungen nehmen.

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Mein beruflicher Hintergrund

– Lehramtsstudium und Medizinstudium

– Fachärztin für Chirurgie

– Langjährige klinische Tätigkeit, Chirurgie und operative Intensivmedizin

– Seit 1993 Feldenkrais-Lehrerin

Kontinuierliche Weiterbildung bei internationalen Trainerinnen

– Weiterbildung „Spiraldynamik“, mit dem Schwerpunkt auf Diagnostik und nichtoperative Therapie von Fußbeschwerden

Mitglied der Spiraldynamik-Akademie-Schweiz

– Grundausbildungen Chirotherapie, Manuelle Therapie und Entspannungsverfahren

– Weiterbildung Somatic-Experiencing – Körperorientiertes Basiskonzept zur Bewältigung von Traumafolgen und chronischem Stress

Mitglied Somatic Experiencing Deutschland e.V.

Ihr Kontakt